AI für
Vertragsanalyse, Due-Diligence-Vorarbeit, Präzedenz-Research — AI übernimmt die zeitraubende Vorbereitung. Die rechtliche Beurteilung bleibt beim Anwalt. Sauber getrennt, mit Audit-Trail.
- Due-Diligence-Lesezeit bei M&A-Transaktionen
- Präzedenz-Research bindet Associate-Stunden
- Vertragsklauseln werden manuell verglichen
- Dokumenten-Indexierung in Kanzlei-Archiven ist oft unvollständig
+ 1 weitere
Kontext der Branche
Legal ist ein Paradebeispiel für AI-assistierte (nicht AI-entschiedene) Arbeit. Ein erfahrener Anwalt verbringt viel Zeit mit Lesen, Suchen, Vergleichen. Diese Vorarbeit kann AI zuverlässig beschleunigen — die rechtliche Entscheidung selbst darf (und soll) sie nicht übernehmen.
Use-Cases, die wir bauen.
- Use-Case 01
Vertragsanalyse-Assistent
Lesezeit bei Standard-Verträgen−70%Verträge werden strukturiert extrahiert (Parteien, Laufzeit, Kündigungsfristen, Haftungsklauseln). Abweichungen von Standard-Klauseln werden markiert. Immer mit Seiten-Referenz, nie ohne Quelle.
- Use-Case 02
Präzedenz-Research
bei Erst-RechercheStunden → MinutenFragen in natürlicher Sprache, Antworten mit Fundstellen aus Schweizer Entscheidungen, BGE-Sammlungen, kantonaler Rechtsprechung. Keine Zusammenfassungen ohne Quellen.
- Use-Case 03
Kanzlei-Wissensbasis
bei internen Präzedenzen95% RecallAlle Mandatsdokumente werden semantisch durchsuchbar. Der Anwalt findet eine ähnliche frühere Argumentation in Sekunden — nicht indem er Ordner durchsucht.
Wie wir die regulatorische Seite halten
Anwaltsgeheimnis nach BGFA. Datenhaltung in der Schweiz, keine Modell-Trainings mit Mandatsdaten. Zugriff streng rollenbasiert, Audit-Trail für Kanzlei-interne Revisionen.
Womit wir bauen
- Claude
- Postgres + pgvector
- Pandoc
- Cantonal-Gerichts-APIs
Die konkrete Zusammenstellung hängt vom Use-Case ab. Wir wählen nicht nach Vendor-Loyalität, sondern nach bester Passung.
Case-Study: Anwaltskanzlei mit 78% schnellerer Vertrags-Analyse, vollem BGFA-Konform
Wie eine mittelständische Schweizer Kanzlei mit 14 Anwälten ihre Due-Diligence-Vorarbeit und Präzedenz-Research auf ein neues Niveau gehoben hat — mit Mandatsgeheimnis als Architektur-Prinzip.
Branchen-spezifische Antworten
Ist AI-Einsatz mit dem Anwaltsgeheimnis (BGFA) vereinbar?
Ja, mit der richtigen Architektur. Wir setzen auf Apertus 70B via Swisscom (BGFA-konformer Cloud-Pfad, vertraglich abgesichert) oder on-premise-Hosting für Höchst-Sensitiv-Mandate. Daten verlassen nie die Schweiz, kein Modell-Training mit Mandanten-Daten, Audit-Trail über 12+ Jahre.
Welche Aufgaben kann AI in einer Kanzlei produktiv übernehmen?
Vertrags-Strukturierung, Klausel-Extraktion, Vergleich mit Standards, Präzedenz-Research mit Fundstellen-Referenz, Kanzlei-Wissensbasis (interne Memos durchsuchbar), Deadline-Tracking. Wichtig: AI bereitet vor, der Anwalt beurteilt — die rechtliche Bewertung bleibt menschlich.
Wie geht AI mit dem Risiko von Halluzinationen bei juristischen Fakten um?
Harte Regel im System-Prompt: keine Antwort ohne Quelle. Alle Antworten kommen mit Fundstellen-Referenz aus Schweizer Entscheidungen, BGE-Sammlungen oder kantonaler Rechtsprechung. Bei fehlender Quelle: Eskalation, keine erfundene Antwort. Anwälte bestätigen, dass Vector-Search mit Quellen deutlich vertrauenswürdiger ist als generative Antworten.
Was sind die typischen Effizienz-Gewinne in einer Mittelstands-Kanzlei?
Vertrags-Analyse 70–80% schneller (2.5–4 Std. auf 30–55 Min.), Präzedenz-Research 60–75% schneller, DD-Vorarbeit 50–65% reduziert. Kanzlei-Wissensbasis ermöglicht jungen Anwälten Zugriff auf 15+ Jahre Kanzlei-Know-how. Investment 120'000–250'000 CHF Initial bei 10–20 Anwälten.
Wie wird sichergestellt, dass keine Mandanten-Daten in Modell-Trainings landen?
Drei Schichten: (1) Vertraglich — DPA mit jedem Anbieter, das Training mit unseren Daten ausschliesst. (2) Technisch — Apertus via Swisscom hat strukturell keinen Training-Loop mit Kunden-Daten. (3) Audit-Logging — alle ausgehenden Daten an Modelle werden geloggt und können stichprobenweise geprüft werden.

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